Wo Koch- und Sprachkunst 

zueinander finden 

Rundbrief Januar 2018

Wir fassen uns kurz: Die Montagsgerichte finden Sie hier.

Unser Vorsatz war gut: Wir wollten Ihnen diesen Rundbrief vor Weihnachten zukommen las­sen. Unsere Realität war anders: Eine kurzfristige Erkrankung hat den Geistschreiber („ghost­writer“) außer Kraft gesetzt. Deshalb schreiben wir Ihnen zwischen den Jahren mit der Hoffnung, dass Sie ein geruhsames und frohes Weihnachtsfest hatten.

Herzlich bedanken möchten wir uns für Ihre große Treue im nun ablaufenden Jahr, das in man­cher Hinsicht für Sie und uns nicht einfach war. Sie haben mit uns gemeinsam die umfang­reichen Bauarbeiten am wunderschön gewordenen Nachbarhaus ertragen. Sie sind trotz großer Belästigungen durch Bagger, Bulldozzer, Kräne und Krach in die sich stark ver­ändernde Luitpoldstraße gekommen und haben uns mit Ihren Besuchen erfreut. Aus der ehe­maligen Rotlichtstraße wird eine abwechslungsreiche Gastromeile. Über unsere neuen Nach­barn freuen wir uns. Sie können ein buntes Angebot erwarten, und wir werden alles tun, Ihnen genussreiche Erlebnisse zu verschaffen.

Sie haben uns oft gelobt und ermuntert. Zugleich gilt: „Kritiker sind Freunde, die uns auf Feh­ler hinweisen“(Benjamin Franklin, 1706-1790). Über Lob und Ermunterung haben wir uns gefreut, über die Freunde auch, denn gerade die helfen uns, zu lernen und uns zu verbes­sern. Haben Sie vielen Dank für alles.

Für das Jahr 2018 wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute, viel An-, wenig Aufregung, noch mehr Gesundheit und Wohlergehen. Mögen Sie viel Freude und Heiterkeit haben. Seien Sie versichert: Sie können sich an jedem Tag des Jahres bei uns willkommen fühlen.

23.1.2017, 20.00 Uhr, Lesung mit Juri Andruchowytsch – in deutscher Sprache: „Klei­nes Lexikon intimer Städte“

Der „poetische Landvermesser“ gilt als einer der bedeutendsten ukrainischen Schriftsteller der Gegenwart und als namhafter Übersetzer. Deutsch hat er bereits in der Schule erlernt. Für seine Verdienste als kultureller Brückenbauer wurde er vielfach ausgezeichnet, z.B. mit dem Leipziger Buchpreis für europäische Verständigung und mit der Goethe-Medaille. Sein „Kleines Lexikon intimer Städte“ ist zugleich Reisebrevier und „Autogeografie“, also eine Auto­biografie als geografisches Mosaik mit alphabetischer Route von Aarau bis Zug. Aus sei­nem großen Erfahrungshorizont hat Juri Andruchowytsch 39 ganz unterschiedliche Orte aus­gewählt: Ob Moskau oder München, New York, Nijmegen oder Novi Sad, Venedig oder War­schau: Andruchowytsch weiß die interessantesten Erlebnisse und Entdeckungen zu präsen­tieren – und überraschende Perspektiven zu eröffnen.

Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg.

Vor der Lesung bietet Literaturhaus-Küchenchef Bernd Rings auf die Veranstaltung abge­stimmte Gerichte.

Aus organisatorischen Gründen leider keine Lesungsreservierung per Mail möglich.

Vorverkauf im Café-Restaurant Literaturhaus.